Schulabgänger

Das System der zugesagten Leistungen an junge Schulabgänger ist seit dem 1. Januar 2012 geändert worden. Das Wartegeld und die Wartezeit nennen sich jetzt Eingliederungsunterstützung und berufliche Eingliederungszeit.

Die wichtigsten Änderungen, die ab dem 1. Januar 2012 in Krafft treten, sind folgende:

  • Die Schulabgänger, die ihre Studien beendet haben, müssen altersunabhängig eine Eingliederungszeit von 310 Tagen erfüllen, bevor sie zu den Eingliederungsunterstützungen zugelassen werden. Diese Eingliederungszeit von 310 Tagen gilt ab dem 1. Januar 2012, auch für die laufenden Wartezeiten;
  • Die berufliche Integrationszeit wird nicht durch Ferienarbeiten verlängert oder verkürzt. Die Tage der Ferienarbeiten, die nach dem 31. Juli ab dem Ende des Studiums stattfinden, werden für die berufliche Eingliederungszeit berechnet;
  • Die Eingliederungsunterstützung wird für eine maximale Dauer von 36 Monaten gewährt, die unter gewissen Bedingungen verlängert werden kann;
  • Es gibt Ausnahmeregelungen für junge Arbeitnehmer mit Familie zu Lasten, Alleinlebende und privilegierte Mitbewohner.
Letzte Änderung: 01/02/2019