Zeitweilige Arbeitslosigkeit

1) Was ist die zeitweilige Arbeitslosigkeit?

Der Begriff „zeitweilige Arbeitslosigkeit“ bezieht sich auf Arbeitnehmer/-innen, die zwar an einen Arbeitsvertrag gebunden sind, deren Arbeitsleistungen jedoch zeitweilig reduziert oder ausgesetzt wurden.

Wenn Arbeitnehmer/-innen in einem Zeitraum einer zeitweiligen Arbeitslosigkeit keinen Lohn erhalten, haben sie als zeitweilige Arbeitslose Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Zeitweilige Arbeitslosigkeit kann folgende Ursachen haben:

  • wirtschaftliche Gründe
  • schlechtes Wetter (nur bei Arbeitern)
  • technische Störungen (nur bei Arbeitern)
  • höhere Gewalt (abgesehen von den Corona-Maßnahmen, Beispiel: höhere Gewalt aus medizinischen Gründen)
  • Unternehmensschließung während des Jahresurlaubs
  • Streiks oder Aussperrung

Ausnahmeregelung

Bei allen Anträge zwischen dem 1. Februar 2020 und 30.09.2021 (außer für den Monat September 2020, wenn Ihr Arbeitgeber nicht als außergewöhnlich hart betroffenes Unternehmen anerkannt ist, oder nicht zu einem außergewöhnlich hart betroffenen Sektor gehört) kann ein vereinfachtes Verfahren angewandt werden (siehe unten). Die Bedingungen hängen vom Grund der Arbeitslosigkeit ab.

Was müssen Sie tun?

Zeitweilige Arbeitslosigkeit aufgrund des Coronavirus (COVID-19)

Durch die Coronakrise wurde eine neue, spezifische Unterstützung bei zeitweiliger Arbeitslosigkeit aufgrund des Coronavirus geschaffen. Diese Ausnahmeregelung gilt bis zum 30.09.2021 (außer für den Monat September 2020, wenn Ihr Arbeitgeber nicht als außergewöhnlich hart betroffenes Unternehmen anerkannt wird oder nicht zu einem außergewöhnlich hart betroffenen Sektor gehört).

Weitere Informationen finden Sie auf dem Infoblatt T2 des LfA.

Zeitweilige Arbeitslosigkeit durch abgesagte Veranstaltungen (Coronavirus)

Wurde Ihnen als Künstler/-in oder Zeitarbeitnehmer/-in eines Festivals oder einer anderen Großveranstaltung ein Arbeitsvertrag für eine Veranstaltung versprochen, diese dann jedoch aufgrund von höherer Gewalt durch Corona abgesagt?
Dann können Sie unter bestimmten Bedingungen eine Entschädigung für zeitweilige Arbeitslosigkeit erhalten.

Alle Informationen finden Sie hier.

Zeitweilige Arbeitslosigkeit wegen höherer Gewalt, nach einer Quarantäne oder weil mein Kind infolge einer Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus seine Kindergartenstätte, Schule oder Behindertenheim nicht besuchen konnte.

Haben Sie Kontakt mit einer angesteckten Person? Sind Sie ein Risikopatient? Kommen Sie von einer Auslandsreise zurück?

Muss nach teilweiser oder vollständiger Schließung seines Kindergartens oder Schule, Ihr minderjähriges Kind Fernkurse belegen? MussIhr Kind unter Quarantäne oder Isolation gestellt sein? Ist Ihr Kind behindert und kann seine Aufnahmeeinrichtungnicht mehr besuchen?

Alle Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

2) Habe ich Recht auf Unterstützungsleistungen?

Zeitweilige Arbeitslosigkeit aufgrund höherer Gewalt (abgesehen von den Corona-Maßnahmen; Beispiel: höhere Gewalt aus medizinischen Gründen), schlechtem Wetter, technischen Störungen oder Unternehmensschließung während des Jahresurlaubs

Im Gegensatz zur Voll- und der zeitweiligen Arbeitslosigkeit aus wirtschaftlichen Gründen, hat ein(e) zeitweilige(r) Arbeitslose(r) in diesen Fällen Anrecht auf Arbeitslosengeld und muss keine Arbeitstage nachweisen.

Zeitweilige Arbeitslosigkeit aus wirtschaftlichen Gründen

Arbeiter/-innen und Angestellte müssen dieselben Bedingungen wie bei einer Vollarbeitslosigkeit erfüllen, d. h. ausreichende Arbeitstage nachweisen können.

Diese Regelung gilt nicht für Arbeitnehmer/-innen, die:

  • vor dem 1. Oktober 2016 UND bei demselben Arbeitgeber bereits Arbeitslosengeld als zeitweilige Arbeitslose erhalten haben;
  • vor dem 18. Geburtstag Anrecht auf Übergangsgelder (Geld, das während der Teilzeitschulpflicht gewährt wird) hatten;
  • aufgrund der Ausübung eines Studiums Anrecht auf Unterstützungsleistungen haben (Eingliederungsgeld).

Die Regelung gilt auch nicht für diejenigen, die als Arbeitnehmer im Zeitraum vom 01.02.2020 bis zum 30.09.2021 aus wirtschaftlichen Gründen zeitweilig arbeitslos geworden sind (außer für den Monat September 2020, wenn Ihr Arbeitgeber nicht als außergewöhnlich stark betroffenes Unternehmen anerkannt ist oder nicht zu einem außergewöhnlich stark betroffenen Sektor gehört).

Zeitweilige Arbeitslosigkeit infolge eines Streiks oder einer Aussperrung 

Im Gegensatz zu Voll- und Teilzeitarbeitslosen aus wirtschaftlichen Gründen, haben Teilzeitarbeitslose in diesen Fällen Anspruch auf Arbeitslosengeld und müssen keinen Nachweis für eine bestimmte Anzahl an Arbeitstagen erbringen.

3) Wie und innerhalb welcher Frist muss ich den Antrag einreichen?

Zwischen dem 01.02.2020 und dem 30.09.2021 (außer für den Monat September 2020) kann das vereinfachte Verfahren „Zeitweilige Arbeitslosigkeit Coronavirus (COVID-19)“ für alle Anträge auf Arbeitslosengeld bei vorübergehender Arbeitslosigkeit verwendet werden. Je nach Art Ihres Antrags können wir Sie auch um zusätzliche Dokumente bitten:

Zeitweilige Arbeitslosigkeit aus wirtschaftlichen Gründen

Wie beantrage ich das Arbeitslosengeld?

Übermitteln Sie uns:

Sie können diese Dokumente per Post an Ihre Zahlstelle schicken oder einscannen, und uns über das Kontaktformular zukommen lassen. Letzteres ist bis zum 30. September 2021 möglich.
Sie können auch online oder telefonisch einen Termin bei Ihrer Zahlstelle vereinbaren, damit wir uns Ihren Fall gemeinsam ansehen können.

Wann ist die Karte einzureichen?

Ihr Antrag muss vor Ende des 2. Monats nach dem Monat, in dem der erste Tag Ihrer Arbeitslosigkeit lag, beim LfA eingereicht worden sein.

Beispiel: Wenn Sie am 15. September zeitweilig arbeitslos werden, muss dem LfA Ihr Antrag vor Ende November vorliegen.

Kontrollkarte

Reichen Sie auch die Kontrollkarte C3.2A „Kontrollformular zeitweilige Arbeitslosigkeit“ am Ende jedes Monats ein, in dem Sie zeitweilig arbeitslos waren. (Scan oder Foto reichen nicht aus.) Dieses Dokument erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber. Er wird die HfA außerdem mittels einer elektronischen Meldung über die Anzahl der Tage Ihrer zeitweiligen Arbeitslosigkeit informieren.

Hinweis: Vom 1. März 2020 bis zum 30. September 2021 müssen Sie keine Kontrollkarte ausfüllen, und uns keine Kontrollkarte vorlegen (außer für den Monat September 2020, wenn Ihr Arbeitgeber nicht als außergewöhnlich hart betroffenes Unternehmen anerkannt wird oder nicht zu einem außergewöhnlich hart betroffenen Sektor gehört).

Zeitweilige Arbeitslosigkeit aufgrund von schlechtem Wetter, technischen Störungen, höherer Gewalt (abgesehen von den Corona-Maßnahmen; Beispiel: höhere Gewalt aus medizinischen Gründen) oder Unternehmensschließung während des Jahresurlaubs

Wie beantrage ich das Arbeitslosengeld?

Übermitteln Sie uns:

Sie können diese Dokumente per Post an Ihre Zahlstelle schicken oder einscannen, und uns über das Kontaktformular zukommen lassen. Letzteres ist bis zum 30. September möglich.
Sie können auch online oder telefonisch einen Termin bei Ihrer Zahlstelle vereinbaren, damit wir uns Ihren Fall gemeinsam ansehen können.

Wann ist die Karte einzureichen?

Ihr Antrag muss vor Ende des 2. Monats nach dem Monat, in dem der erste Tag Ihrer Arbeitslosigkeit lag, beim LfA eingereicht worden sein.

Beispiel: Wenn Sie am 15. September zeitweilig arbeitslos werden, muss dem LfA Ihr Antrag vor Ende November vorliegen.

Kontrollkarte

Reichen Sie auch die Kontrollkarte C3.2A „Kontrollformular zeitweilige Arbeitslosigkeit“ am Ende jedes Monats ein, in dem Sie zeitweilig arbeitslos waren. (Scan oder Foto reichen nicht aus.) Dieses Dokument erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber. Er wird die HfA außerdem mittels einer elektronischen Meldung über die Anzahl der Tage Ihrer zeitweiligen Arbeitslosigkeit informieren.

Hinweis: Vom 1. März 2020 bis zum 30. September 2021 müssen Sie keine Kontrollkarte ausfüllen, und uns keine Kontrollkarte vorlegen (außer für den Monat September 2020, wenn Ihr Arbeitgeber nicht als außergewöhnlich hart betroffenes Unternehmen anerkannt wird oder nicht zu einem außergewöhnlich hart betroffenen Sektor gehört).

Zeitweilige Arbeitslosigkeit infolge eines Streiks oder einer Aussperrung

Sie müssen Ihren Arbeitgeber im Voraus darüber informieren, wenn Sie aufgrund eines Streiks nicht arbeiten können. Er wird die HfA mittels einer elektronischen Meldung darüber informieren.

Wie beantrage ich das Arbeitslosengeld?

Übermitteln Sie uns:

Sie können diese Dokumente per Post an Ihre Zahlstelle schicken oder einscannen, und uns über das Kontaktformular zukommen lassen. Letzteres ist bis zum 30. September 2020 möglich.
Sie können auch online oder telefonisch einen Termin bei Ihrer Zahlstelle vereinbaren, damit wir uns Ihren Fall gemeinsam ansehen können.

Wann ist die Karte einzureichen?

Ihr Antrag muss vor Ende des 6. Monats nach dem Monat, in dem der erste Tag Ihrer Arbeitslosigkeit lag, beim LfA eingereicht worden sein.

Beispiel: Wenn Sie am 15. September 2020 zeitweilig arbeitslos werden, muss dem LfA Ihr Antrag vor Ende Märs 2021 vorliegen.

Kontrollkarte

Reichen Sie auch die Kontrollkarte C3.2A „Kontrollformular zeitweilige Arbeitslosigkeit“ am Ende jedes Monats ein, in dem Sie zeitweilig arbeitslos waren. (Scan oder Foto reichen nicht aus.) Dieses Dokument erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber. Er wird die HfA außerdem mittels einer elektronischen Meldung über die Anzahl der Tage Ihrer zeitweiligen Arbeitslosigkeit informieren.

Hinweis: Vom 1. März 2020 bis zum 30. September 2021 müssen Sie keine Kontrollkarte ausfüllen, und uns keine Kontrollkarte vorlegen (außer für den Monat September 2020, wenn Ihr Arbeitgeber nicht als außergewöhnlich hart betroffenes Unternehmen anerkannt wird oder nicht zu einem außergewöhnlich hart betroffenen Sektor gehört).

4) Welche Pflichten haben Sie?

Als zeitweilige(r) Arbeitslose(r) müssen Sie:

  • monatlich ein Kontrollformular C3.2A haben, es ausfüllen und am Ende jedes Monats an Ihre HfA-Zahlstelle übermitteln, sodass die Zahlung getätigt wird;
  • arbeitsfähig sein;
  • sich in Belgien aufhalten.

Meldung als Arbeitssuchender und Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt

Zeitweilige Arbeitslose sind im Prinzip von der Meldepflicht als Arbeitssuchende befreit und brauchen sich auch nicht für den Arbeitsmarkt zur Verfügung zu halten.

Dennoch bestehen Ausnahmen für einige Gruppen von zeitweiligen Arbeitslosen:

  • Zeitweilige Arbeitslose aufgrund von höherer Gewalt (auch aus medizinischen Gründen) müssen nach den ersten 3 Monaten ihrer Arbeitslosigkeit:
    • für den Arbeitsmarkt verfügbar sein
    • sich innerhalb von 8 Tagen nach dem oben genannten 3-monatigen Zeitraum als arbeitssuchend melden.

Eine Meldung als Arbeitssuchender vor Ablauf dieser Frist wäre erfolglos und sinnlos, da die Arbeit in der Zwischenzeit wieder aufgenommen werden könnte.

Sie wurden zeitweilig arbeitslos aufgrund Corona? Die dreimonatige Frist wird bis zum 31. Juni 2021 neutralisiert. Die dreimonatige Frist beginnt am 1. Juli 2021 bis 30. September 2021 (vorbehaltlich vorübergehender Lockerungen während der "Corona"-Periode).

Dies bedeutet Folgendes: 

  • Ihre befristete Arbeitslosigkeit endet vor dem 1. Oktober 2021? Sie müssen sich nicht als arbeitssuchend melden. 
    Ein Beispiel: Wenn Sie vom 30. März 2020 bis zum 30. April 2021 zeitweilig arbeitslos sind, brauchen Sie sich nicht als arbeitssuchendmelden.
  • Sind Sie am 1. Oktober 2021 seit mindestens drei Monate lang zeitweilig arbeitslos? Sie müssen sich zwischen dem 1. und 8. Oktober 2021 anmelden.
    Ein Beispiel: Wenn Sie im Jahr 2020 zeitweilig arbeitslos waren und am 1. Oktober 2021 immer noch zeitweilig arbeitslos sind, müssen Sie sich zwischen dem 1. und 8. Oktober 2021 als arbeitssuchend melden.
  • Beginnt Ihre zeitweilige Arbeitslosigkeit nach dem 1. Oktober 2021? Sie müssen sich innerhalb von acht Tagen nach den drei ersten Monate der zeitweiligen Arbeitslosigkeit anmelden.
    Ein Beispiel: Wenn Sie ab dem 1. August 2021 für mindestens drei Monate zeitweilig arbeitslos sind, müssen Sie sich zwischen dem 1. und 8. August 2021 als arbeitssuchend melden. 

Sie müssen sich dann bei Ihrer regionalen Arbeitsverwaltung (VDAB, Actiris, Forem oder ADG) als Arbeitssuchender melden.

So können Sie Zeit sparen und Termine einhalten: Melden sie sich online als arbeitssuchend, auf der Seite Ihrer regionalen Arbeitsverwaltung (VDAB, Actiris, Forem oder ADG. Der Service steht rund um die Uhr zu Verfügung.  

  • Zeitweilige Arbeitslose, „wegen Arbeitsmangel durch wirtschaftliche Gründe“, müssen für den allgemeinen Arbeitsmarkt verfügbar sein und nach 6 Monaten zeitweiliger Arbeitslosigkeit jede geeignete Stelle annehmen, die Ihnen angeboten wird.
    Nach einem 4-wöchigen Zeitraum der vollständigen Arbeitswiederaufnahme beginnt ein neuer Zeitraum von 6 Monaten.

5) Unterstützungsleistungen

Die Höhe der zeitweiligen Arbeitslosenunterstützung ist auf 65 % des letzten Gehalts festgelegt. Dieser Betrag wird jedoch ausnahmsweise für den Zeitraum einer zeitweiligen Arbeitslosigkeit zwischen dem 1. Februar 2020 und dem 30. September 2020 auf 70 % festgelegt.

Achtung: Der gutgeschriebene Lohn ist gedeckelt; es wird ein Höchstbetrag von 2.754,76 € pro Monat berücksichtigt (Index am 01.03.2020).

Anders als bei der Vollarbeitslosigkeit erfolgt bei einer zeitweiligen Arbeitslosigkeit keine Reduzierung des Arbeitslosengelds.

Berufssteuervorabzug

Bei einer zeitweiligen Arbeitslosenunterstützung müssen Sie einen Berufssteuervorabzug (26,75 %) zahlen, mit Ausnahme der Unterstützungsleistungen für den Zeitraum Mai 2020 bis September 2021, bei denen der Vorabzug zeitweilig auf 15 % begrenzt ist.

Bitte beachten Sie, dass der endgültige Steuerbeitrag zu normalen Sätzen geleistet wird. Es kann also sein, dass Ihre Steuerlast etwas höher als gewöhnlich ausfällt, oder Sie eine Steuerrückerstattung erhalten. Das hängt von Ihrer persönlichen Lage ab. 

Alle Informationen dazu finden Sie auf der FOD Finanzen-Webseite.

Zulage

Auch für den Zeitraum vom 1. März 2020 bis zum 30. September 2021 wird eine Zulage von 5,63 Euro gezahlt, pro Tag der zeitweiligen Arbeitslosigkeit aufgrund höhere Gewalt. Die Zahlung dieser Zulage erfolgt im Laufe des Monats, in dem Sie Ihren Antrag gestellt haben.

Corona-Jahresend-Prämie

Arbeitnehmer, die im Jahr 2020 zeitweilige Arbeitslosigkeit wegen höherer Gewalt enthalten haben, haben Anspruch auf einen Jahresendbonus.

Die Prämie wird nach diesen Grundsätzen berechnet:

  • Es wird nur der Zeitraum der zeitweiligen Arbeitslosigkeit zwischen März und November 2020 betrachtet.
  • Die ersten 52 Tage der Arbeitslosigkeit sind von der Berechnung ausgeschlossen.

Haben Sie volle Leistungen (d.h. einen Betrag von mindestens 55 Euro pro Tag) erhalten?

  • Dann erhalten Sie einen Zuschlag von 10 Euro pro Tag
  • Mit einem Minimum von 150 Euro

Haben Sie die Hälfte der Leistungen (d.h. einen Betrag von weniger als 55 Euro pro Tag) erhalten?

  • Dann erhalten Sie einen Zuschlag von 5 Euro pro Tag
  • Mit einem Minimum von 75 Euro

Von dieser Prämie wird eine steuerliche Vorauszahlung von 15 % abgezogen.

Die Höhe der Prämie auf der Grundlage der vor dem 10. November 2020 erhaltenen Zulagen berechnet wird, kann nachträglich ein zusätzlicher Betrag gezahltwerden, der die November-Zulagen sowie die Rückstände von den in der Zwischenzeit gezahlten Zulagen aus früheren Monaten berücksichtigt. 

Sie haben Ihren Jahresendbonus oder der Zusatzbetrag noch nicht erhalten? Dies bedeutet, dass die Berechnung für Ihre Akte noch nicht abgeschlossen ist. Wir werden Ihre Zahlung so schnell wie möglich vornehmen.

Schutzprämie

Wer hat Anspruch auf die Prämie?

Um Anspruch auf die einmalige Schutzprämie zu haben, müssen Sie folgende Bedingungen erfüllen: 

  • Sie haben im Zeitraum vom 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 mindestens 52 (volle oder halbe) Leistungen für zeitweilige Arbeitslosigkeit aufgrund höherer Gewalt oder aus wirtschaftlichen Gründen erhalten

UND

  • Sie waren in einem Unternehmen oder einer Organisation beschäftigt, die am 1. März 2021 aufgrund des Ministerialerlasses vom 28. Oktober 2020 zwangsweise geschlossen wurde (z. B. Horeca, Kultursektor, ...)
    ODER bei einem Arbeitgeber aus dem Bereich der nichtärztlichen Kontaktberufe beschäftigt sein.

Wie hoch ist die Prämie?

Die Höhe der Prämie hängt von Ihrem Gehalt ab. Je höher Ihr Gehalt, desto niedriger die Prämie.

Liegt Ihr durchschnittliches monatliches Bruttogehalt under 2.387, 80 €? Dann ist der Betrag Ihrer Prämie 780 €.

Liegt Ihr durchschnittliches monatliches Bruttogehalt über 2.754, 76 €? Dann haben Sie keinen Anspruch auf die Prämie.

Bitte beachten Sie, dass von diesem Betrag ein Steuervorabzug von 26, 75% abgezogen wird. 

Wann wird die Prämie gezahlt?

Die Prämie wurde anhand einer Datei des ONEM automatisch bezahlt.

Was tun, wenn Sie diese Prämie nicht erhalten haben, obwohl Sie dazu berechtigt sind ?

Sie müssen Ihren Antrag vor dem 9. April 2022 mit dem Formular “Antrag auf eine einmalige Prämie von maximal 780 Euro (Schutzprämie) bei zeitweiliger Arbeitslosigkeit in einem geschlossenen Sektor” bei Ihrer Zahlstelle einreichen.

Letzte Änderung: 15/06/2021